Da ist erstmal das Grau. Eigentlich kein sonderlich böses Grau, kein Weltuntergangsgrau aus dem Kino, mit überzogenen Kontrasten und der dramatischen Vignette. Es ist einfach so, dass die Sonne nicht mehr rauskommt, der Himmel wolkenverhangen ist und das schon seit Wochen. Wir wachen morgens in derselben farblosen Undeutlichkeit auf, in der wir uns ins Bett gelegt haben. Und wir gehen zur Arbeit.
Dann der Sturm. Kein sonderlich böser Sturm, kein Weltuntergangssturm aus dem Kino, mit wackeliger Handkamera und Autos, die mit dem Boden voraus auf uns zufliegen. Es ist einfach so, dass es stürmt. Wir gehen mit dem Heulen ins Bett und wachen mit dem Heulen wieder auf. Dann ziehen wir uns an und gehen zur Arbeit.




