Weitergeleiteter Zettel vom Küchentisch / In eigener Sache / Freunde fürs Leben / Liebe Software
“Nach spätestens zehn gescheiterten Versuchen, sich bei seinem eigenen Blog mit Nutzernamen und Kennwort anzumelden, sollte die eigentliche Publikationsfunktion, der Klick an die Öffentlichkeit sozusagen, für mindestens sechs Stunden gesperrt werden. In einem solchen Fall kann davon ausgegangen werden, dass der betreffende Nutzer derzeit nicht in der Verfassung ist, einen doch eher übersichtlichen Haufen Buchstaben (seine Anmeldedaten) in die richtige Reihenfolge zu bringen. Die Folgen der Veröffentlichung umfangreicherer Buchstabenhaufen (einen Text) in diesem Zustand sind schwer bis gar nicht abzusehen. Das Sortiment reicht von vorübergehender Fassungslosigkeit über dauerhafte Depressionen bis hin zur Ausrufung des Kriegsrechts in der derzeitigen Beziehung. Mit der Deaktivierung des Publizieren-Knopfes für die Zeit, die es im durchschnittlichen Fall braucht um wieder das volle Ausmaß an Zurechnungsfähigkeit zu erlangen, wären diese Probleme vom Tisch.”
Mönch. (Arschloch)
Steinbart, März 2011.




